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4. Juli 2012

Chrome 20 und der Flashplayer Fullscreen Mode bei NVidia TwinView Dual Screen unter Linux

Filed under: linux — admin @ 08:32


Was für eine Überschrift! Dass Adobes Flashplayer nicht besonders gut ist, dürfte jedem Linux-Benutzer schon aufgefallen sein. Nun hat auch Adobe das erkannt und die Konsequenzen gezogen: Flash für Linux wird es einfach nicht mehr geben. Google bietet jedoch den Flashplayer seit der Version 20 ihres Browsers Chrome selbst an.

Wenn man nun eine NVidia Grafikkarte mit zwei Monitoren mit TwinView betreibt (meines Wissens nach die einzige sinnvolle Lösung), dann gab es schon immer Probleme bei manchen Videos im Fullscreen. Das Problem ist alt, und auf dieser Seite hervorragend beschrieben. Es gibt sogar einen Workaround, den ich aber bisher noch nicht angewandt habe, da er mir zu aufwendig ist.

Seit gestern aber ist der Flashplayer in Chrome integriert und zeigt im Fullscreen ein ganz neues Verhalten. Jetzt werden Videos nicht mehr auf die doppelte Größe aufgeblasen und dann in die Größe eines Monitors skaliert, sondern sie erhalten die Größe der Auflösung beider Monitore, werden aber nur auf einem Monitor angezeigt. Das führt dazu, dass die Videos nur zur Hälfte (oder sogar weniger) dargestellt werden. Das ist ja noch schlechter als die Verkleinerung.

Aber immerhin kann man wieder auf das “alte” Problem wechseln, das einem zumindest erlaubt hat, das ganze Video zu sehen. Wenn man den Adobe Flashplayer noch installiert hat, kann man diesen verwenden, statt den integrierten Flashplayer von Chrome. Wie das geht, ist auf den Hilfeseiten von Google beschrieben: Adobe Flash Player-Plug-in

  1. Auf die Seite chrome:plugins wechseln
  2. Auf Details klicken (um die beiden Flash-Plugins) zu sehen
  3. Den integrierten Flashplayer (/opt/google/chrome/PepperFlash/libpepflashplayer.so) deaktivieren

Ab nun sollte dann wieder der Adobe Flashplayer verwendet werden, und man hat wieder die alten Probleme, statt der neuen.

Adobe Flash Player-Plug-in

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12. November 2011

KDE: Join the game

Filed under: KDE,Open Source — admin @ 14:00


Seit heute bin ich nun ein KDE Supporting Member. Eigentlich wollte ich das ja schon letztes Jahr machen, aber irgendwie ist damals etwas bei der Registrierung schief gelaufen. Aber heute hat es dann endlich geklappt, und nun unterstütze ich KDE mit einem Jahresbeitrag von 100€

Wenn du auch KDE finanziell unterstützen möchtest, kannst du hier am Spiel teilnehmen!

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24. Februar 2011

Lug und Betrug wird jetzt offiziell geduldet

Filed under: Demokratie — Schlagwörter: , , — admin @ 08:18


Nun ist es also amtlich. Ein Politiker darf in Zukunft Lügen und Betrügen, bis sich die Balken biegen. Zumindest wenn es nach der unionsgeführten Regierung der Bundesrepublik Deutschland geht. Wir alle wussten ja schon seit Langem, dass Lügen, Täuschen, Tricksen und Blenden zum Handwerkszeug erfolgreicher und beliebter Politiker gehört. Nur war es bislang so, dass wenn so ein Politiker ertappt wurde, dieser mit unangenehmen Konsequenzen zu rechnen hatte.

Das ist jetzt nicht mehr so. Falls heute also ein Poilitker beim Griff in die Keksdose erwischt wird, dann reicht es, den Keks zurückzulegen, und ein “Entschuldigung!” zu heucheln, und die Sache hat sich erledigt. Bis zum nächsten mal.

Die Reaktion der Opposition zu diesem historischen Schwenk im moralischen Selbstverständnis der Politik ist dabei sehr merkwürdig. Sie fordern doch tatsächlich echte Konsequenzen, wie beispielsweise einen Amtsverzicht für derart ertappte Betrüger. Dabei sollten sie der Kanzlerin Merkel eigentlich dankbar sein, denn seien wir doch mal ehrlich (ausnahmsweise), auch in den Reihen der Opposition findet sich doch bestimmt der eine oder andere Politiker, der gerne mal die Wahrheit verbiegt oder persönliche Vorteile aus dem Amt zieht.

Die ganzen Rücktritte der Vergangenheit erscheinen heute, im Lichte der neuen Moralvorstellung der Regierung Merkel, als große Dummheit. Es sei an Möllemann erinnert, der wegen der privaten Verwendung von Briefpapier des Wirtschaftsminiteriums zurückgetreten ist. So ein Idiot! Oder Gregor Gysi, Cem Özdemir und Rezzo Schlauch haben das Handtuch geworfen, wegen Vielfliegermeilen, die sie privat verflogen haben. Was für Weicheier! Auch ausserhalb der Politik gibt es solche Umfaller. Nehmen wir mal Margot Käßmann, sie ist zurückgetreten wegen einer Alkoholfahrt. Pah, wie lächerlich, hat sie doch die evangelische Kirche nicht als Fahrerin eingestellt.

Der neue Trend zur Unredlichkeit ist dabei auch erfrischend ehrlich: Scheiß auf den Doktortitel 1, scheiß auf Anstand und Moral.

 

1 nein, ich gebe hier ganz bewusst nicht an, dass das Zitat von einem BILD-Redakteur stammt

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